Der Frühling kann kommen

Über 20 Eltern und viele Kinder waren heute bei frühlingshaften Temperaturen beim Garteneinsatz in der Kita dabei. Die Liste unserer guten Taten ist beeindruckend. Allen, die beim Frühjahrsputz dabei waren, ein herzliches Dankeschön!

Selbst im Sandkasten ist kein altes Herbstblatt mehr zu finden

Selbst im Sandkasten ist kein altes Herbstblatt mehr zu finden

Das haben wir gemacht:

– einen Kletterturm für die Kleinen aufgebaut
– Hochbeete aufgestellt und befüllt
– Komposter aufgebaut und zu einem Drittel mit altem Laub gefüllt
– gesamten Garten und Sandkasten geharkt, Wege gefegt
– dutzende Frühjahrsblumen in die Beete gepflanzt
– Rasen komplett gedüngt, Rasen an verschiedenen Stellen nachgesät
– Spielhaus nach hinten versetzt
– alte Beetsteine ausgegraben
– Knöterich beschnitten

Unser Balancierparcours

Aktualisiert am 20. März 2016

Montage des ersten Parcourselements Mitte März 2016

Montage des ersten Parcourselements Mitte März 2016

Der Förderverein baut derzeit einen Balancier- und Kletterparcours im hinteren, neu bepflanzten Teil des Gartens.  Wir wollen unseren Kindern ermöglichen, spielerisch ihre Geschicklichkeit in einem abwechslungsreich gegliederten Raum mit schiefen Ebenen zu üben. Das ersten Element wurde Mitte März montiert und umgehend eröffnet. Dieses erste Balancierelement (siehe Bild) ist als Anfang eines ganzen Parcours geplant, der sich schließlich durch das „Wäldchen“ schlängeln soll.  

Parcours

Das erste Element besteht aus robusten Robinienhölzern. Da es erdnah ist, kann es von Kindern ab zwei Jahren gefahrlos bespielt werden. Aber auch für ältere Kinder bietet es Herausforderungen, so dass sie ihre Geschicklichkeit testen können. In Zukunft wollen wir entsprechend unseren finanziellen Möglichkeiten andere Geschicklichkeits- und Kletterelemente hinzufügen.

In Kürze werden wir die Pläne der nächsten drei bis vier Elemente vorstellen, die alle einen ähnlichen finanziellen Umfang wie das erste Element haben werden. Unser Ziel ist es, zusammen mit dem Träger dafür als Teil unserer naturnahen Gestaltung des Gartens Fördergelder vom Senat zu erhalten. Unsere Chancen sind besonders gut, wenn zur Finanzierung eine erhebliche Eigenbeteiligung bzw. Drittmittel erkennbar sind. Wir bitten deshalb alle Eltern der Kita um Spenden, um diesen und weitere Teile des Parcours finanzieren zu können. 1.300 Euro haben wir im letzten Jahr zurückgestellt. Unsere Spendenaktion zu Beginn dieses Jahres hat weitere 2.205 Euro für den Bau eingebracht. Allen, die sich daran beteiligt haben, ein herzliches Dankeschön!  
 
Jede weitere Spende hilft
 
Da wir noch mehr vorhaben kann gerne weiter gespendet werden. Spenden könnt Ihr auf unser Vereinskonto bei der DKB unter dem Stichwort Parcours überweisen.  IBAN: DE59120300001020209472.  Spenden bis 200 Euro können mit einem Kontoauszug und dem Nachweis über unsere Gemeinnützigkeit problemlos abgesetzt werden. Für höhere Spenden senden wir Euch gern bei Angabe Eurer Adresse eine Spendenbescheinigung zu. 
 
 

Unser Balancierparcours

Aktualisiert am 20. März 2016

Montage des ersten Parcourselements Mitte März 2016

Montage des ersten Parcourselements Mitte März 2016

Der Förderverein baut derzeit einen Balancier- und Kletterparcours im hinteren, neu bepflanzten Teil des Gartens.  Wir wollen unseren Kindern ermöglichen, spielerisch ihre Geschicklichkeit in einem abwechslungsreich gegliederten Raum mit schiefen Ebenen zu üben. Das ersten Element wurde Mitte März montiert und umgehend eröffnet. Dieses erste Balancierelement (siehe Bild) ist als Anfang eines ganzen Parcours geplant, der sich schließlich durch das „Wäldchen“ schlängeln soll.  

Parcours

Das erste Element besteht aus robusten Robinienhölzern. Da es erdnah ist, kann es von Kindern ab zwei Jahren gefahrlos bespielt werden. Aber auch für ältere Kinder bietet es Herausforderungen, so dass sie ihre Geschicklichkeit testen können. In Zukunft wollen wir entsprechend unseren finanziellen Möglichkeiten andere Geschicklichkeits- und Kletterelemente hinzufügen.

In Kürze werden wir die Pläne der nächsten drei bis vier Elemente vorstellen, die alle einen ähnlichen finanziellen Umfang wie das erste Element haben werden. Unser Ziel ist es, zusammen mit dem Träger dafür als Teil unserer naturnahen Gestaltung des Gartens Fördergelder vom Senat zu erhalten. Unsere Chancen sind besonders gut, wenn zur Finanzierung eine erhebliche Eigenbeteiligung bzw. Drittmittel erkennbar sind. Wir bitten deshalb alle Eltern der Kita um Spenden, um diesen und weitere Teile des Parcours finanzieren zu können. 1.300 Euro haben wir im letzten Jahr zurückgestellt. Unsere Spendenaktion zu Beginn dieses Jahres hat weitere 2.205 Euro für den Bau eingebracht. Allen, die sich daran beteiligt haben, ein herzliches Dankeschön!  
 
Jede weitere Spende hilft
 
Da wir noch mehr vorhaben kann gerne weiter gespendet werden. Spenden könnt Ihr auf unser Vereinskonto bei der DKB unter dem Stichwort Parcours überweisen.  IBAN: DE59120300001020209472.  Spenden bis 200 Euro können mit einem Kontoauszug und dem Nachweis über unsere Gemeinnützigkeit problemlos abgesetzt werden. Für höhere Spenden senden wir Euch gern bei Angabe Eurer Adresse eine Spendenbescheinigung zu. 
 
 

Ausblick 2016

Allen 17 Mitgliedern und 4 Gästen, die zu unserer Mitgliederversammlung am 17. November erschienen sind, sei an dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön ausgedrückt. Der neugewählte Vorstand ist bereits am 26. November zu seinem ersten Vorstandstreffen zusammengekommen, um die auf der Versammlung angeregten Themen zu besprechen. Die erste Aktion war das heutige Theaterstück Eisi Eisbär und die verzauberte Eisprinzessin, das sowohl den Kindern als auch Erzieherinnen sehr gut gefallen hat. 

Skizze eines aktuellen Angebots

Skizze eines aktuellen Angebots

In den kommenden Wochen werden wir mit Nachdruck unser Ziel verfolgen, einen Balancierparcours im hinteren Teil des Gartens bauen zu lassen. Der erste vollständige Abschnitt soll spätestens im Frühjahr fertig sein.  Dazu werden wir in Kürze unsere Pläne vorstellen. Um eine überschaubare Finanzierungslücke zu schließen, werden uns dann an alle Eltern der Kita wenden, um Spenden einzuwerben. Der Parcours wird so angelegt sein, dass er in Zukunft immer weiter ausgebaut werden kann; er kann also mit jeder zusätzlichen Spende wachsen.

Über den Verlauf des zurückliegenden Jahres sind wir äußerst erfreut, da die Gartenumgestaltung und die Fortführung der Musikalischen Früherziehung in den ältesten Gruppen unsere Erwartungen in jeder Hinsicht übertrafen.  Wir möchten hier noch einmal den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern, Nancy Julius und Ruth Senitz, für ihre großartige ehrenamtliche Arbeit danken. Gerne hätte auch der Vorsitzende, Uwe Günther, den Stab weitergegeben, da auch seine verbleibende Zeit in der Kita begrenzt ist.  Mit Daniel Stimberg als Stellvertreter und Mona Mirtsch als Schatzmeisterin kann sich der Verein aber sehr glücklich schätzen und einer sehr erfolgreichen Zukunft entgegenblicken, wenn sich binnen eines Jahres auch ein Ersatz für den Vorsitzenden finden lässt. Herzlichen Dank auch schon mal im Voraus an unsere neue Rechnungsprüferin, Rebekka Majlesi.

Momentan kümmert sich Tobias Rücker um eine sehnlichst erwünschte Anschaffung für den Anbau der Kita: Rollos für die Mittagsruhe.  Außerdem wollen wir bald mit dem Hausmeister Rene ein zweistufiges Reck aufbauen. Der Verein wird darüber hinaus die Kita bei der Erneuerung des Rundweges unterstützen. Dazu soll ein Förderantrag bei dem Projekt Grün Macht Schule gestellt werden. Außerdem hoffen wir, dass das Bezirksamt auch im nächsten Jahr wieder Gelder für ehrenamtliche Arbeiten zur Verfügung stellt, so dass wir sowohl im Garten als auch im Haus weitere Projekte initiieren können. Der im Protokoll erwähnte Besen ist bereits angeschafft.

Wir machen wieder Theater

Am 2. Dezember wird nun schon zum zweiten Mal das Zuckertraumtheater bei uns in der Kita zu Gast sein.  Gespielt wird diesmal ein „zauberhaftes musikalisches Wintermärchen“. Das Stück Eisi Eisbär und die verzauberte Eisprinzessin ist Mitmachtheater für Kinder ab 3 Jahren.

eisi_frontWas passiert? Der rappende Eisi Eisbär trifft die Eisprinzessin Elvira, deren Herz zu Eis gefroren ist. Elvira wünscht sich nichts sehnlicher als lachen zu können.  Wiwo die Wundermaus lässt nichts unversucht.  Wird sie es schaffen?

 

Wir machen wieder Theater

Am 2. Dezember wird nun schon zum zweiten Mal das Zuckertraumtheater bei uns in der Kita zu Gast sein.  Gespielt wird diesmal ein „zauberhaftes musikalisches Wintermärchen“. Das Stück Eisi Eisbär und die verzauberte Eisprinzessin ist Mitmachtheater für Kinder ab 3 Jahren.

eisi_frontWas passiert? Der rappende Eisi Eisbär trifft die Eisprinzessin Elvira, deren Herz zu Eis gefroren ist. Elvira wünscht sich nichts sehnlicher als lachen zu können.  Wiwo die Wundermaus lässt nichts unversucht.  Wird sie es schaffen?

 

Naturnahe Gestaltung des Kitagartens im Herbst 2015

Ursprünglich als Sachbericht an das Bezirksamt Mitte verfasst, wurde der Text für diese Veröffentlichung nur leicht verändert. Das Bezirksamt hat uns im Rahmen der Förderung freiwilligen Engagements in Nachbarschaften (FEIN) zur Begrünung des Kitagartens 3.500 Euro zur Verfügung gestellt. 

An der naturnahen Gestaltung des Gartens der Kita Pfiffikus haben von Mitte September bis Ende November 2015 insgesamt 21 Vereinsmitglieder (1/3 aller Mitglieder) und vier weitere Eltern ehrenamtlich teilgenommen. Diese sehr erfreuliche Resonanz auf unsere Pflanzaktion ermöglichte es, unsere Pläne umzusetzen, und lässt auch darauf schließen, dass die zukünftige Pflege des Gartens dauerhaft fortgeführt werden kann.

P1040709Nachdem das Bezirksamt Mitte uns Ende Juni Fördermittel gewährte, haben wir unsere Pflanzaktionen auf den Herbst festgelegt, da die hohen sommerlichen Temperaturen und die Urlaubszeit im Juli und August Risiken für den Erfolg des Begrünungsprojekts darstellten. Einzig den invasiven Japanischen Staudenknöterich in einer Ecke des Gartens haben zwei Eltern im Sommer entfernt und den Boden durch schwarze Folie bedeckt, so dass dieser andere Pflanzen verdrängende Neophyt hoffentlich nicht wieder wachsen wird.

Mitte September haben acht Mitglieder an mehreren Tagen das ca. 160 m² große, erste Pflanzareal vorbereitet (umgegraben, Wurzeln und Steine aussortiert, gedüngt, gewässert und planiert). Die Walze haben wir uns kostengünstig in einem Baumarkt geliehen. Andere Gartengeräte, die auch in Zukunft zur Pflege oft benötigt werden, wie z.B. zwei Spaten, eine Schaufel, einen mechanischen Rasenmäher, eine Astschere und einen Laubrechen haben wir in guter Qualität und dennoch preisgünstig angeschafft. Mit der Astschere haben wir vorhandene Sträucher und Bäume beschnitten, um dem Garten eine Form zu geben und erdnahen Pflanzen mehr Licht zu gönnen.

Am Vormittag des 24. September haben wir uns über einen Gala-Bauer 140 m² Rollrasen, 1,5 m³ Oberboden, Dutzende Fingersträucher, Lavendel, Johannisbeersträucher und Rosmarinweiden liefern lassen. Aufgrund der erheblichen Größe der Pflanzaktion und die dadurch notwendige Koordinierung so vieler ehrenamtlicher Helfer erschien es uns ratsam, die Lieferung aus einer Hand zu organisieren. Drei kräftige Väter fuhren uns den Rasen, den Oberboden und die Sträucher am Vormittag mit Schubkarren in den hinten Teil des Garten.

Am Nachmittag versammelten sich dann mehr als zehn Eltern, bestaunt von vielen Kindern, um die Sträucher zu setzten und den Rasen auszurollen, zu walzen und ausgiebig zu gießen. Reste des Rollrasens sind an den beiden folgenden Tagen im Garten von vier Eltern zusammen mit Granitplatten verlegt worden, die bis dahin ungenutzt in einer Ecke des Gartens lagen.

Die Rollrasenfläche und Sträucher haben wir für mehrere Wochen abgesperrt, um sie in Ruhe anwachsen zu lassen. Die Sträucher wollen wir bis zum Frühjahr eingehegt lassen, damit sie nicht von den Kindern versehentlich beim Toben zerstört werden. Die neuen Pflanzen und besonders den Rasen haben wir über Wochen täglich gegossen, so dass die Wurzeln möglichst schnell anwachsen konnten. Im Spätherbst haben wir den Rasen mit einem entsprechenden Dünger behandelt, um ihn besser über den Winter zu bekommen.

Mit wiederum großer Unterstützung durch sechs Vereinsmitglieder und einem weiteren Vater konnten wir bis zum frühen Nachmittag des 12. Oktobers eine 27 Meter lange Hainbuchenhecke, mehrere Johannisbeersträucher, ein halbes Dutzend Hartriegel sowie eine Kornelkirsche setzen. Bei dieser zweiten Aktion haben wir uns die Pflanzen direkt von einer Baumschule liefern lassen, die alle gewünschten Pflanzen in hoher Qualität vorrätig hatte.

Am Eingang zum Garten bauten uns an diesem Tag zwei Väter ein Hochbeet für einen Schmetterlingsflieder, der mit seiner fliegenden Pracht im nächsten Jahr viele Kinder begeistern könnte. In den Tagen zuvor haben fünf Eltern die Pflanzlöcher vorbereitet, indem sie das Areal großzügig umgegraben, von alten Wurzeln und Baumstümpfen befreit und mit 2 m³ Oberboden mit erhöhtem Humusanteil angereichert haben. Zudem haben wir eine Reihe von Findlingen zum Balancieren und als Schutz an besonders sensible Stellen verleget.

Ende Oktober haben wir unter dem Bereich der großen Bäume noch Schattengräser und -blumen gesät, die sich hoffentlich spätestens im Frühjahr zeigen werden. Für diese Anschaffung war es notwendig, den Samen sortieren zu lassen, da in einer Kita keine giftigen Pflanzen wachsen sollten. Am 11. November haben vier Eltern die aussortierten Wurzeln, abgeschnitten Ästen und andere Grünabfälle entsorgt.

Seit Ende Oktober haben zahlreiche Eltern an vielen Nachmittagen unter großem zeitlichen Aufwand die herabfallenden Blätter mit Rechen von die neuen Rasenflächen gefegt, damit das Gras nicht erstickt bzw. die Blätter darauf im Winter nicht verfaulen. Mit dem gekauften Vlies und der Thermofolie wollen wir besonders empfindliche Pflanzen (Lavendel und Schmetterlingsflieder) im Winter vor Kälte schützen.

Der gerade neugewählte Vorstand des Vereins hat sich zum Ziel gesetzt, dafür Sorge zu tragen, dass der Garten auch in Zukunft weiter gedeiht. Die Wahl eines Vaters, der beruflich als Landschaftsarchitekt arbeitet, zum stellvertretenden Vorsitzenden ist auch eine strukturelle Fokussierung des Vereins auf eine erfolgreiche Fortführung des Projekts. Dafür wird es notwendig sein, regelmäßig Bäume und Sträucher zu verscheiden, Pflanzen und Rasen zu düngen und zu wässern sowie sicherlich auch von Zeit zu Zeit neue Pflanzen zu setzen.

Darüber hinaus fühlt sich der Verein ermutigt, weitere ehrenamtliche Projekte in Angriff zu nehmen. Ein Wunsch vieler Eltern ist es, das in die Jahre gekommen Treppenhaus der Kita neu zu gestalten. Eine konkrete Umsetzung des Projektes ist für das kommende Jahr angedacht und befindet sich in einer frühen Planungsphase.

Der Förderverein der Kita Pfiffikus dankt dem Bezirksamt Mitte herzlich für die gewährte Unterstützung!

Nachtrag: Das Bezirksamt hat unseren Verwendungsnachweis für die FEIN-Fördergelder abschließend geprüft und die zweckentsprechende Verwendung bestätigt.

 

Naturnahe Gestaltung des Kitagartens im Herbst 2015

Ursprünglich als Sachbericht an das Bezirksamt Mitte verfasst, wurde der Text für diese Veröffentlichung nur leicht verändert. Das Bezirksamt hat uns im Rahmen der Förderung freiwilligen Engagements in Nachbarschaften (FEIN) zur Begrünung des Kitagartens 3.500 Euro zur Verfügung gestellt. 

An der naturnahen Gestaltung des Gartens der Kita Pfiffikus haben von Mitte September bis Ende November 2015 insgesamt 21 Vereinsmitglieder (1/3 aller Mitglieder) und vier weitere Eltern ehrenamtlich teilgenommen. Diese sehr erfreuliche Resonanz auf unsere Pflanzaktion ermöglichte es, unsere Pläne umzusetzen, und lässt auch darauf schließen, dass die zukünftige Pflege des Gartens dauerhaft fortgeführt werden kann.

P1040709Nachdem das Bezirksamt Mitte uns Ende Juni Fördermittel gewährte, haben wir unsere Pflanzaktionen auf den Herbst festgelegt, da die hohen sommerlichen Temperaturen und die Urlaubszeit im Juli und August Risiken für den Erfolg des Begrünungsprojekts darstellten. Einzig den invasiven Japanischen Staudenknöterich in einer Ecke des Gartens haben zwei Eltern im Sommer entfernt und den Boden durch schwarze Folie bedeckt, so dass dieser andere Pflanzen verdrängende Neophyt hoffentlich nicht wieder wachsen wird.

Mitte September haben acht Mitglieder an mehreren Tagen das ca. 160 m² große, erste Pflanzareal vorbereitet (umgegraben, Wurzeln und Steine aussortiert, gedüngt, gewässert und planiert). Die Walze haben wir uns kostengünstig in einem Baumarkt geliehen. Andere Gartengeräte, die auch in Zukunft zur Pflege oft benötigt werden, wie z.B. zwei Spaten, eine Schaufel, einen mechanischen Rasenmäher, eine Astschere und einen Laubrechen haben wir in guter Qualität und dennoch preisgünstig angeschafft. Mit der Astschere haben wir vorhandene Sträucher und Bäume beschnitten, um dem Garten eine Form zu geben und erdnahen Pflanzen mehr Licht zu gönnen.

Am Vormittag des 24. September haben wir uns über einen Gala-Bauer 140 m² Rollrasen, 1,5 m³ Oberboden, Dutzende Fingersträucher, Lavendel, Johannisbeersträucher und Rosmarinweiden liefern lassen. Aufgrund der erheblichen Größe der Pflanzaktion und die dadurch notwendige Koordinierung so vieler ehrenamtlicher Helfer erschien es uns ratsam, die Lieferung aus einer Hand zu organisieren. Drei kräftige Väter fuhren uns den Rasen, den Oberboden und die Sträucher am Vormittag mit Schubkarren in den hinten Teil des Garten.

Am Nachmittag versammelten sich dann mehr als zehn Eltern, bestaunt von vielen Kindern, um die Sträucher zu setzten und den Rasen auszurollen, zu walzen und ausgiebig zu gießen. Reste des Rollrasens sind an den beiden folgenden Tagen im Garten von vier Eltern zusammen mit Granitplatten verlegt worden, die bis dahin ungenutzt in einer Ecke des Gartens lagen.

Die Rollrasenfläche und Sträucher haben wir für mehrere Wochen abgesperrt, um sie in Ruhe anwachsen zu lassen. Die Sträucher wollen wir bis zum Frühjahr eingehegt lassen, damit sie nicht von den Kindern versehentlich beim Toben zerstört werden. Die neuen Pflanzen und besonders den Rasen haben wir über Wochen täglich gegossen, so dass die Wurzeln möglichst schnell anwachsen konnten. Im Spätherbst haben wir den Rasen mit einem entsprechenden Dünger behandelt, um ihn besser über den Winter zu bekommen.

Mit wiederum großer Unterstützung durch sechs Vereinsmitglieder und einem weiteren Vater konnten wir bis zum frühen Nachmittag des 12. Oktobers eine 27 Meter lange Hainbuchenhecke, mehrere Johannisbeersträucher, ein halbes Dutzend Hartriegel sowie eine Kornelkirsche setzen. Bei dieser zweiten Aktion haben wir uns die Pflanzen direkt von einer Baumschule liefern lassen, die alle gewünschten Pflanzen in hoher Qualität vorrätig hatte.

Am Eingang zum Garten bauten uns an diesem Tag zwei Väter ein Hochbeet für einen Schmetterlingsflieder, der mit seiner fliegenden Pracht im nächsten Jahr viele Kinder begeistern könnte. In den Tagen zuvor haben fünf Eltern die Pflanzlöcher vorbereitet, indem sie das Areal großzügig umgegraben, von alten Wurzeln und Baumstümpfen befreit und mit 2 m³ Oberboden mit erhöhtem Humusanteil angereichert haben. Zudem haben wir eine Reihe von Findlingen zum Balancieren und als Schutz an besonders sensible Stellen verleget.

Ende Oktober haben wir unter dem Bereich der großen Bäume noch Schattengräser und -blumen gesät, die sich hoffentlich spätestens im Frühjahr zeigen werden. Für diese Anschaffung war es notwendig, den Samen sortieren zu lassen, da in einer Kita keine giftigen Pflanzen wachsen sollten. Am 11. November haben vier Eltern die aussortierten Wurzeln, abgeschnitten Ästen und andere Grünabfälle entsorgt.

Seit Ende Oktober haben zahlreiche Eltern an vielen Nachmittagen unter großem zeitlichen Aufwand die herabfallenden Blätter mit Rechen von die neuen Rasenflächen gefegt, damit das Gras nicht erstickt bzw. die Blätter darauf im Winter nicht verfaulen. Mit dem gekauften Vlies und der Thermofolie wollen wir besonders empfindliche Pflanzen (Lavendel und Schmetterlingsflieder) im Winter vor Kälte schützen.

Der gerade neugewählte Vorstand des Vereins hat sich zum Ziel gesetzt, dafür Sorge zu tragen, dass der Garten auch in Zukunft weiter gedeiht. Die Wahl eines Vaters, der beruflich als Landschaftsarchitekt arbeitet, zum stellvertretenden Vorsitzenden ist auch eine strukturelle Fokussierung des Vereins auf eine erfolgreiche Fortführung des Projekts. Dafür wird es notwendig sein, regelmäßig Bäume und Sträucher zu verscheiden, Pflanzen und Rasen zu düngen und zu wässern sowie sicherlich auch von Zeit zu Zeit neue Pflanzen zu setzen.

Darüber hinaus fühlt sich der Verein ermutigt, weitere ehrenamtliche Projekte in Angriff zu nehmen. Ein Wunsch vieler Eltern ist es, das in die Jahre gekommen Treppenhaus der Kita neu zu gestalten. Eine konkrete Umsetzung des Projektes ist für das kommende Jahr angedacht und befindet sich in einer frühen Planungsphase.

Der Förderverein der Kita Pfiffikus dankt dem Bezirksamt Mitte herzlich für die gewährte Unterstützung!

Nachtrag: Das Bezirksamt hat unseren Verwendungsnachweis für die FEIN-Fördergelder abschließend geprüft und die zweckentsprechende Verwendung bestätigt.

 

Kita Pfiffikus Hilft

Liebe Kita-Eltern, liebe Freunde,                            refugees_welcome

Wir wollen Helfen.

Und zwar allen Menschen die aus Ihrer Heimat fliehen mussten und nun hier in unserer Stadt eine Unterkunft gefunden haben.

Eine Kita-Elterninitiative bittet daher um Eure Mithilfe!

An dieser Stelle findet Ihr eine Auflistung von Sachspenden, die zur Zeit am dringendsten benötigt werden. 

Die Spenden können im Zeitraum vom 11. bis 25. November 2015 in der Eingangshalle der Kita Pfiffikus, montags bis freitags, von 08:00 bis 10:00 Uhr und von 14:00 bis 16:00 Uhr, abgegeben werden. 

Hilfsorganisationen die wir unterstützen: Moabit Hilft, Pankow Hilft und darunter Erstaufnahme Straßburger Straße, Erstaufnahme Storkower Straße, Notunterkunft Wichertstraße, Notunterkunft Woelckpromenade und Erstaufnahme Mühlenstraße

Einen Leitfaden wie man „richtig und konstruktiv“ spendet, findet Ihr hier (Blog). 

Vielen Dank für Eure Unterstützung!

Das Wir-Wollen-Helfen-Team

Wir danken dem Förderverein der Kita Pfiffikus für seine Unterstützung in der Umsetzung dieses Projekts. Der Spendenaufruf ist eine Elterninitiative der Kita Pfiffikus und findet ohne Beteiligung des Vereins zur Förderung der Kita Pfiffikus e.V. statt.

Und die Musik Spielt Weiter

Anfang Oktober haben in den drei ältesten Gruppen wieder wöchentliche Musikkurse begonnen. Immer dienstags werden die Kinder von einer ausgebildenten Schulmusikpädagogin mit viel Spaß in die Welt der Musikalischen Früherziehung eingeführt.

Djemben

Seit dieser Woche sind westafrikanische Trommeln, sogenannte Djemben, im Einsatz. Eine erste kleine Aufführung werden die Kinder zu ihrem Weihnachtsfest geben. Die Kurse werden bis Ende Juni weiterlaufen und mit dem Sommerfest, einem weiteren Höhepunkt im Kitajahr, ihren krönenden Abschluss finden. Wir wünschen allen Kindern weiterhin viel Freude an der Musik!